Tierkreiszeichen Skorpion – SelbstWandlung

Der Skorpion wirkt von 23. Oktober bis 22. November. SelbstWandlung, Transformation, Tod des Ego, Unterbewusstsein, Schattenanteile, Geburt des Neuen und Tiefgang sind die wesentlichen Themen von diesem Tierkreiszeichen. Dies drückt sich im Körper über die Regionen Geschlechtsorgane, Ausscheidungsorgane (Dickdarm) und Hypophyse aus.

Der Skorpion hat die Aufgabe Transformation zu bewirken. Altes sterben zu lassen und Neues zu gebären. Immer wieder EINlassen und LOSlassen. Das ist der Prozess. Die Wandlung ist das Wesentliche, um das es geht. Immer wieder Teile des Ego sterben lassen. Damit Teile der Seele sich eingliedern. Neu geboren werden. Sodass du immer mehr die Wahrhaftigkeit deiner Selbst bist. Es fordert. Mehr denn kein anderes Zeichen. Es sind immer wieder die kleinen Tode. Die scheinbar Schmerz, Leid verursachen.

 

Tod des „kleinen ICH“ zugunsten des Selbst

Es geht dabei um das Machtstreben der Persönlichkeit und dem Willen der Seele, die einen inneren Kampf austragen. Es sind die Prüfungen, die gefordert werden, damit die Stärke der Seele zum Vorschein kommt und sich das innere Wesen zeigt. Es fühlt sich oft an, wie wenn dunkle Täler, Sumpfe und Moraste zu durchschreiten sind. Am Ende ist das Licht, das die Seele glitzern und funkeln lässt. Bis es soweit ist heisst es „durchhalten“. Der Schatz, der aus der Tiefe geborgen wird. Mit dem Ziel, weise, achtsam und zum höchsten Wohle weiter zu wandeln. Dies kann sich oft wie der Todesstoss, den das Ego bekommt, anfühlen. Dem Ego werden die Grenzen gesetzt, um sich für das Bewusstsein des geistigen Schöpferwesens zu öffnen.

Schatten ans Licht holen. Fehlendes Urvertrauen Schritt für Schritt zurück holen. Durch den Mut zu wandeln. Tiefe Gefühle verbergen sich. Sie werden so lange zurückgehalten und sogar verdrängt, solange du dir deines eigenen Wesens nicht bewusst bist. Lange werden die eigenen Schwächen verdrängt, die dem Bild von sich selbst widersprechen. Orientiert nach Leitbildern, Fixierungen und Vorstellungen herrscht eine innere Unausgeglichenheit des Gefühlslebens. Es wird immer wieder das Eigene auf das Aussen projiziert, das die inneren Kämpfe widerspiegelt. Zu Beginn noch sehr angehaftet an die Vorstellungen und toten Erfahrungen der Ahnen, fordert der Skorpion auf, zu hinterfragen. Hinzuschauen. Das Fremde zu entlarven. Die eigenen Erfahrungen zu machen. Daraus die eigene Geschichte. Diese Geschichte ist der Schatz, die grösste Gabe.

 

Festhalten – Loslassen

Gewohnheit gibt Sicherheit. Sicherheit, die es immer wieder neu zu entfalten gibt. Gewohnheit ist Wiederholung. Daher ist es so wesentlich, sich immer wieder von Altem zu lösen. Alten Denkmustern, alten Verhaltensweisen, alten Emotionen. Von sich selbst. Von den Ahnen. Von der Gesellschaft. Das fordert die Qualität des Skorpion ein. Bist du unwillig los zulassen, verursacht es Leid und Schmerz. Solange immer wieder innerer Widerstand kommt, ist der „stirb-und-werde-Prozess“ noch nicht begriffen, verinnerlicht. Der Prozess, dem Wandel unterlegen ist. Wandel aus den Gesetzten der Natur. Das Gefühl, Gefangener des Lebens zu sein, Opfer, ist mitunter stark. Durch die Erkenntnis, dass Transformation die Loslösung erfordert und in die Eigenmacht bringt, ist der Schlüssel für frei sein.

 

Ahnen

Pluto, der zugehörige Planet von Skorpion, repräsentiert die Erbinformationen. Die Kraft der Ahnen. Es gibt Auskunft über unsere Herkunft, Sippe und das zu Erlösende. Fordert auf zu hinterfragen, um in die Kraft des Eigenen zu gehen. In Frieden mit sich und dem System zu kommen. Dann kannst du dein Potenzial leben. Dabei zeigen die Qualitäten des Skorpion auf, wo die inneren Zwänge sind. Die tiefste Angst vor Entwicklung und Wandlung.

Wir lernen „Ent-Täuschung“ zu lüften. Der Skorpion zeigt auf, dass dies der Weg und zugleich das Ziel ist. Die Befreiung besteht über die Verbindung mit der Seele. Denn diese leuchtet wie Scheinwerfer auf die Welt der Gefühle. Es verbindet sich das Fühlen mit dem Denken und wird zur inneren Weisheit.

 

 

Geschlechtsorgane: Schöpferkraft
Die Geschlechtsorgane sind jene Organe, die der Fortpflanzung dienen. Schöpfung. Des Weiteren bilden sie Hormone, steuern die Reifung des Geschlechts, ermöglichen Geschlechtsverkehr und sexuelle Befriedigung. Sie werden eingeteilt in primäre und sekundäre sowie innere und äussere. Primäre Geschlechtsorgane sind die Eierstöcke bzw. Hoden, die zu den inneren Geschlechtsorganen gehören. Alle übrigen Geschlechtsorgane sind sekundär.

Weiblichen Geschlechtsorgane: Yoni (Scheide), Gebärmutter, Eierstöcke, Eileiter. Die Scheide verbindet Scheidengang und Muttermund. Der Muttermund ist der untere Teil der Gebärmutter.

Männliche Geschlechtsorgane: Lingam (Penis), Hodensack, Hoden, Nebenhoden, Samenleiter, Prostata und Harnsamenröhre.

 

 

Dickdarm: Wasser entziehen und unverdauliches ausscheiden
Der Dickdarm ist die letzte Station im Verdauungstrakt. Seine Aufgabe besteht darin, dem noch flüssigen Speisebrei aus Magen und Dünndarm, Wasser und Salze zu entziehen, also einzudicken. Dieses Wasser zurück in den Körper zu transportieren. Dabei kann der Dickdarm bis zu neun Liter Wasser täglich in den Körper zurück schleusen. Der unverdauliche Rest wird ausgeschieden.

Über die Nahrung gelangen Krankheitserreger und Umweltstoffe in den Körper. Im Darm sind 80% der körpereigenen Abwehrzellen (Immunsystem). Sie machen die unerwünschten Eindringlinge unschädlich. Sie leisten eine immense Arbeit. Millionen von Nervenzellen sind um den Dickdarm angesiedelt und steuern den komplexen Verdauungsvorgang. Es ist das „Gehirn im Bauch“. Dadurch macht es die Bauchgegend auch sehr empfindsam. Stress, Angst und „zu schweres“ Essen auch an Gedanken und Gefühlen können zu Verstopfung, Krämpfe oder Durchfall führen. Entspannung, Freude und „leichte Kost“ auch an Gedanken und Gefühlen tragen zu einem wohligen Bauchgefühl bei.

 

Hypophyse: Steuerzentrale des Hormonsystems
Die Hypophyse ist klein wie eine Erbse und hat eine grosse Wirkung. Sie kontrolliert das gesamte Hormonsystem des Menschen. Die Hormone steuern die verschiedensten Funktionen im Körper. Wie ein Tropfen hängt die Hypophyse, auch Hirnanhangdrüse genannt, am Hypothalamus einem Areal des Gehirns. Sie liegt in einer knöchernen Vertiefung über der Schädelbasis, dem Türkensattel. Sie besteht aus zwei Hälften. Dem Hypophysenhinterlappen und dem Hypophysenvorderlappen. Diese arbeiten unabhängig voneinander.

Der Hypophysenhinterlappen ist ein Speicherorgan. Die Hormone Adiuretin und Oxytocin werden dort zwischengelagert und bei Bedarf abgegeben. Adiuretin spielt eine wichtige Rolle bei der Regulation des Wasserhaushaltes im Körper. Oxytocin löst während der Schwangerschaft die Wehentätigkeit aus und sorgt in der Stillzeit für das Einschiessen der Muttermilch.

Im Hypophysenhinterlappen werden eine Vielzahl von Hormonen gebildet. Der übergeordnete Hypothalamus setzt dazu „Steuerhormone“ frei, die die Hypophyse zur Produktion von eigenen Botenstoffen anregt, oder die Bildung hemmt.

 

 

Element: Wasser, tief
Farbe: dunkelrot
Chakra: Kosmischer Übergang, Offenheit für tieferes Fühlen
Steine: Carneol, Hämatit, Roter Turmalin
Anzeichen im Körper: Geschlechtsorgane, Zwänge, Depression
Ausgleich: Natur, Yoga, alles was in die Tiefe geht, Wasser
Qualität: tiefgründig, tiefe Gefühle, ernsthaft, mutig, ausdauernd, entschlossen, treu, scharfer Kritiker, fixiert, stur, manipulierend, eifersüchtig, intensiv, forschend, wandlungsfähig, feinfühlig, leicht verletzlich, zynisch, engstirnig, kontrollierend
Lernaufgabe: Selbstwandlung – Kontrolle loslassen und alternative Sichtweisen entwickeln um sich dem Fluss des Lebens zu öffnen, Die Wandlung vom Ego hin zur Seele

 

Fragen:
wie bist du in Frieden mit deinen Ahnen? deiner Familie?
wie fühlst du Bindung für dich?
was löst Tod in dir aus?
wo hast du Angst, dich hinzugeben und los zulassen?
wie weit lässt du dich noch von deinem Ego leiten?
wie bist du noch in Kontrolle? Festhalten?
was macht Eifersucht mit dir?
wo hast du Angst vor Entwicklung?

 

Weg: SelbstWandlung
Ich bin im Vertrauen und fliesse im Fluss des Lebens.

Alle weiteren Informationen findest du im dazugehörigen Video.