Tierkreiszeichen Jungfrau – SelbstSteuerung

Die Jungfrau wirkt von 23. August bis 22. September. SelbstSteuerung, SeelenHüterin, KöperBewusstsein, nachhaltig gesund, Demut sind die wesentlichen Themen von diesem Tierkreiszeichen. Dies drückt sich im Körper über die Regionen Darm, Verdauung und Bauchspeicheldrüse aus.

Die Jungfrau hat die Aufgabe eine innere Ordnung und dadurch auch eine äussere Ordnung wieder herzustellen. Körper und Seele miteinander zu verbinden. Ursache und Wirkung zu öffnen. Rechtzeitig ausrichten und aussteuern, damit du nachhaltig gesund und im Einklang bist. Die innere Haltung ist das Wesentliche, um das es geht.

Durch wahrnehmen und beobachten, in das Innere führen. Lernen die eigenen Bedürfnisse rechtzeitig zu erfühlen und auszudrücken. Sich selbst Raum geben, im Einklang mit dem Umfeld. Dadurch die eigene Persönlichkeit immer mehr erkennen und ein gesundes Selbst formen. Aus diesem gesunden Selbst heraus, sich verschenken und dienend wirken. Anstatt dienen – das ist die Opferhaltung. Hier ist noch zu lernen, dass weder aufopfern noch anpassen, verbiegen oder Diener sein, gesund ist. Dienend ist – ich bin auf meinem Platz.

Es geht dabei, den Blick von den äusseren Dingen des Lebens, auf das Innere zu lenken und beginnen sein eigens, angesammeltes Wissen durch die eigenen, gelebten Erfahrungen, in einen geistig höheren Zusammenhang zu stellen. So gelingt es immer mehr, den Alltag königlich zu meistern. Durch die geniale Fähigkeit des ordnens, analysierens und aussortierens, geht es darum zu lernen, bewusst zu reflektieren und bewusst jeden Tag „inne zu halten“. Wir lernen „Seelen-Hygiene“. Nachhaltig gesund in Körper und Seele zu sein. Wir spüren dann immer mehr, die Selbstliebe, die sich dadurch entwickelt. Wir beginnen uns immer wohler im Körper zu fühlen und als „ganzheitliches Sinnwesen“ zu erkennen und wahrzunehmen. Die Jungfrau lehrt Innenschau. Zyklisch zu leben. „Pflicht und Arbeit“ darf kurz angehalten werden, um bewusst Raum zu schaffen, damit immer wieder die innere und dadurch auch die äussere „Ordnung“ hergestellt wird. Es fällt dann immer leichter, sich im Umfeld zu orientieren und alles locker und leicht umzusetzen.

Es geht dabei zu spüren, was du von innen her brauchst, dass deine Lebensbedingungen für dich sicher sind. Lebensbedingungen sind alle Bereiche, Felder um dich – Gesundheit, Liebesbeziehung, Familie, Beruf/Berufung, Freunde.

Wie eine Blume: in der Mitte der Stemple ist das gesunde SELBST und die Blütenblätter umfassen jedes einzelne die Bereiche, die dir in deinem Leben wichtig sind.

Hüterin des Seelengartens sein. Das ist die Aufgabe, die wir durch die Qualitäten der Jungfrau mitbekommen.

Zu lernen ist, weg von der äusseren Sicherheit, hin zur inneren Sicherheit. Dies entwickelt sich, sobald die Erlaubnis da ist, dass die Seele Raum im Körper einnehmen darf und die Führung übernommen wird. Dadurch wird es immer leichter, sich selbst im innen auszusteuern und im Fluss des Lebens mitzufliessen.

 

Darm: aussortieren – was brauche ich wirklich, was loslassen, was behalten

Der Darm ist ein gewundener Muskelschlauch, der vom Magen bis zum After reicht. Er ist das grösste innere Organ des Menschen und wird bis zu 8 Meter lang, jedoch nur wenige Zentimeter im Durchmesser. Seine Hauptaufgabe ist die Nahrung zu verdauen. Es werden im Darm auch verschiedene Botenstoffe produziert und er spielt eine wichtige Rolle bei der Abwehr von Krankheitserregern und der Regulation des Wasserhaushaltes. Die Darmwand ist von vielen Nervenzellen durchzogen. Dadurch wird er auch das „Bauch- oder Darmhirn“ genannt.

Das Darmhirn ist  “ innerer Ordner“ und schlägt Alarm bei Unverträglichkeiten oder Stoffen jeglicher Art, die dem gesamten System ungut tun. Alles was von aussen aufgenommen wird und durch das Umfeld bzw. die Umwelt nach innen dringt. Es beeinflusst daher auch die seelische Verfassung. Es herrscht die Wechselwirkung zwischen Körper und Seele.

 

Verdauung: aufnehmen – sortieren – verdauen – loslassen

Der Verdauungstrakt ist ein nach Innen verlegtes Außen. Um das zu verstehen, stellen wir uns den Körper am besten als Röhre vor; außen mit einer harten Haut, die viel abwehrt; innen mit einer zarten Haut, die viel aufnimmt. In diese Röhre füllen wir körperfremde Stoffe, die wir hier drinnen zu körpereigenen Stoffen verändern. Im Körperinneren wird also Körperfremdes zu Körpereigenem gewandelt. Wenn wir damit umgehen können und wirklich etwas Eigenes daraus machen, dann sind wir gesund. Wenn wir hingegen mit diesem Fremden nicht umgehen können, erkranken wir. Substanziell ist das Fremde die Nahrung, im übertragenen Sinn sind es Gedanken, Ideen, Statements und Besitz der Anderen.

Der Verdauungstrakt ist somit Spiegel unseres Umgangs mit diesen Gedanken, Ideen, An- oder Aussichten; entweder in immaterieller oder in materieller Form: der Besitz, dabei kann ich Gedanken, Ideen und Überlegungen ebenso besitzen wie Haus und Geld. Es ist der Umgang mit Mitteln in Bezug auf Dritte.

Im Darm sitzen alle Gedanken und Ideen alter Zeiten, die Reste unserer seelischen, gedanklichen und körperlichen Nahrung. All die Dinge, die in einem Büro in der Ablage, in alten Ordnern und später auf dem Dachboden / im Keller landen sollen. Das entspricht allem, was wir verdaut und bearbeitet haben. Der Darm ist der Sammelkanal für alte Gedanken, die, die aus der derzeitigen Aktualität heraus sind. Es sind die Gedanken, die der Restbearbeitung bedürfen. Hier sortiere ich nach Restauswertung, Ablage oder Abfall. (gesundes-bewusstsein.de)

 

Bauchspeicheldrüse: Insulin – Freude des Lebens
Die Bauchspeicheldrüse, auch Pankreas genannt, ist eine Verdauungsdrüse, die zwischen Magen und Wirbelsäule liegt. Sie ist eines unserer wichtigsten Organe. Sie produziert die lebensnotwendigen Hormone Insulin und Glucagon, die den Blutzuckerhaushalt regulieren. Des weiteren bildet sie verschiedenste Verdauungsenzyme, die unsere Nahrung in kleinste Teile zerlegen. Sie hat eine Schlüsselstellung in unserem Organismus für unsere Gesundheit und „verdaut“ Nahrung in jeglicher Form.

Die Bauchspeicheldrüse sorgt für Genuss und die Süsse des Lebens. Der Grad zwischen Genuss und Sucht ist sehr schmal. Es ist ein wahrlicher Balanceakt die goldene Mitte zu finden. Denn genau das tut ihr gut. Das Mittelmass. Es geht dabei wieder um das gesunde Selbst. Die Balance zwischen Aktivität und Passivität, dann sind die Freuden des Lebens im Fluss.

 

Element: Erde, ordnen
Farbe: türkis
Chakra: Thymuschakra, Flexibilität Leben
Steine: Tigerauge, Citrin, GoldTopas
Anzeichen im Körper: alles im Bereich Darm, Verdauungsstörungen (körperlich und seelisch)
Ausgleich: Yoga, Meditation, Ausdauerbewegung
Qualität: realistisch, geschickt, praktisch, klar unterscheiden, reflektierend, optimieren, nachhaltig, gesundheitsbewusst, aussteuern, seelischer Detektiv, alles auf den „Platz“ bringen, kritikfähig, Natur und Mensch in Einklang
Lernaufgabe: Selbststeuerung – KönigIn des Alltags zu sein, in der Hingabe und Vertrauen an das Leben – Körper und Seele verbinden

Fragen:
wie viel nörgle ich?
wie viel Kritik vertrage ich selbst?
wie viel kontrolliere ich mich und andere?
was bin ich zwischen Kontrolle, Vertrauen, Sicherheit?
wo suche ich Sicherheit? im Aussen? im Innen?
was bedeutet für mich nachhaltig gesund?
sorge ich für mich rechtzeitig und kommuniziere es?
kenne ich meine Bedürfnisse?
wie fühle ich mich selbst und nehme mich in meinem Körper wahr?
bin ich von innen oder von aussen gesteuert?

Weg: SelbstSteuerung
Ich bin auf meinem Platz.

Alle weiteren Informationen findest du im dazugehörigen Video.