ThymusChakra – Jungfrau

ThymusChakra 

Flexibilität Leben

 

Sitz: in der Mitte der Brust oberhalb des Herzens hinter dem Brustbein
Freude, Verspieltheit, Beweglichkeit, Freiheit, Anpassung, Leben im Hier und Jetzt, glücklich sein

Grundgefühl: Flexibilität, Lebensenergie spüren, Kraft und Stärke
Gestörtes Grundgefühl: Dogmatismus, Starrsinn, Anpassungsschwierigkeiten, Festhalten an alten Strukturen, Widerstand gegen Veränderungen, Nostalgie

Trauma: mangelnde Fähigkeit, sich anzupassen aufgrund von Angstprojektionen des Beschützers und zu starren Regelsystemen

Körperzone: Thymusdrüse, Immunsystem, Abwehrsystem

Eingeschränkte Funktion: Gefühl von Kontrolle, Unfähigkeit sich dem Fluss des Lebens anzuvertrauen und hinzugeben, Unfähigkeit lozulassen und einfach da sein, Angst vor Intimität und Gefühlen, Angst vor Leben

 

Lernaufgabe:

  • Entwicklung vollkommener Flexibilität
  • Loslassen von Dogmen und Starrsinn
  • Fähigkeit ohne Strukturen zu arbeiten
  • Loslassen der Vergangenheit
  • Neues, entsprechend der eigenen Wünsche zu erschaffen
  • Erkennen, dass die innere Welt (Mikrokosmos) auf die äussere Welt (Makrokosmos) projiziert wird
  • Strukturen und Kontrolle loslassen
  • Vertrauen in die eigene Führung
  • Vollständiges Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten
  • Fähigkeit, sich anzupassen
  • Erkennen, dass Leben Veränderung bedeutet
  • Erkennen, dass grösstmögliches Wachstum den Sprung in das Ungewisse fordert
  • Vertrauen in die kosmische Führung
  • Ich darf an allem Freude empfinden

 

Leitsatz: Ich bin glücklich über mein Leben. Ich bin glücklich, ich selbst zu sein.

Anzeichen bei Stress: Kontrolle und Zwänge, Festhalten, Angst und Panik loszulassen, Gefühl dass der Boden unter den Füssen weggezogen wird, kein innerer Halt, sich Freude und Lust am Leben verbieten, zwanghaft Probleme suchen wo keine sind, Sinne betäuben, Wut, innerer Widerstand, Gefühl von Taubheit und nichts fühlen können, Gefühl von abgeschnitten sein

 

Fragen:

  • wie betäube ich meine Empfindungen?
  • wo habe ich Angst los zu lassen?
  • wo mangelt es mir an Flexibilität?
  • wo habe ich Angst vor Veränderung?
  • wie gehe ich mit Herausforderungen um? wie sehe ich Herausforderungen?
  • wo ist noch Widerstand in mir?
  • wo schneide ich mich von meinen Gefühlen und dadurch von meinem Potenzial ab?
  • wo verbiete ich mir Freude und glücklich sein?

 

Glück als Geburtsrecht

Das sechste Chakra ist das zweite neue im Wassermannzeitalter. Es ist noch wenig erforscht. Im Grunde geht es dabei, an allem Freude und Glück in der Lebendigkeit zu empfinden.

Einer der grössten Fallen dabei ist die Überzeugung, dass es uns vor Unglücklichsein und Leiden bewahrt, wenn wir unsere Sinne betäuben. Wenn die Sinne betäubt sind, ist auf eine Art und Weise sichergestellt, dass man optimal funktioniert, Objektivität bewahrt und alles „sortiert“ ist in sich. Um jedoch tiefer zu gehen, lebendig zu sein, ist es notwendig, dass wir allen Gefühlen freien Lauf lassen. Den meisten Menschen widerstrebt dies und dadurch schwächt dieser Widerstand unser Immunsystem.

Wenn wir harmonisch im Fluss sein wollen, ist es unumgänglich, dass wir unsere körperlichen, mentalen und emotionalen Aspekte integrieren und erlauben zu kooperieren. Viele kümmern sich dabei um die körperlichen und mentalen Aspekte und vergessen dabei komplett auf die emotionalen Aspekte. Da diese bei den meisten Menschen unterentwickelt sind, schneiden wir uns von den grossen Anteilen unseres schöpferischen Potenziales ab. Wir nehmen viel in Kauf, um Schmerzen zu vermeiden, lieber fühlen wir gar nichts. Wir entscheiden uns für die Betäubung.

In dem gleichen Mass wie wir uns von den Gefühlen abschneiden, blockieren wir unser schöpferisches Potenzial.
Lust kann nur indem selben Ausmass empfunden werden, wie Schmerz empfunden wird.

 

Fülle Leben 

Wenn wir uns von unseren Gefühlen abschneiden, verpassen wir die Fülle des Lebens. Wir isolieren uns gefühlsmässig und tragen der äusseren Welt gegenüber eine Maske. Nichts berührt uns, wir stehen daneben und sind Beobachter unseres eigenen Lebens, anstatt Spieler des eigenen Lebens. In diesem Zustand ist es jedoch unmöglich, Liebe zu empfangen, auch wenn wir auf der mentalen Ebene denken, Liebe zu erfahren. Wir projizieren unsere Ohnmacht nach aussen und wehren uns hartnäckig dagegen, für unsere Gefühle Verantwortung zu übernehmen. Es ist Zeit zu lernen und zu erkennen, dass Wachstum und Entwicklung genau darin besteht, Gefühle zu leben.

 

Ausdruck von unserer inneren Gefühlswelt 

Wir dürfen lernen, alle Emotionen und Gefühle zum Ausdruck zu bringen, ohne über ihren Wert oder ihre Bedeutung zu richten. Annehmen was da ist und ausdrücken. Verletzlichkeit zeigen, anstatt in die Defensive zu gehen oder aggressiv zu werden. Es bringt uns in ein heil sein. Immer mehr der Freude und dem inneren glücklich sein folgen, anstatt Widerstand zu kreieren und sich zu betäuben.

Wert nicht fühlt, kann im Widerstand bleiben. Veränderung wird als Bedrohung gesehen und das führt zu Angst, Panik, Aggression und Wut. Wachstum entsteht aus Flexibilität und dem Loslassen von Strukturen.

Schlüssel:

  • Wut erkennen und in geschütztem Rahmen ausdrücken
  • eigene Gefühle achten
  • Bereitschaft und Mut ins Unbekannte zu springen
  • Schritt für Schritt herantasten an neue Situationen

 

Ich heisse Veränderungen in meinem Leben Willkommen. Ich gehe mit dem Fluss des Lebens.

 

Quelle: Chakren im Wassermannzeitalter – Roy Martina