Kosmischer Übergang – Skorpion

Kosmischer Übergang 

Offenheit für tieferes Fühlen

 

Sitz: am Hinterkopf ein paar Zentimeter oberhalb des unteren Schädelrandes
in Harmonie mit der Umgebung leben, biologische Erneuerung, eingestimmt sein, im Rhythmus sein

Grundgefühl: im hier und jetzt leben, anstatt in der Vergangenheit oder Zukunft, SEIN
Gestörtes Grundgefühl: eine optimale Funktion des Unterbewusstseins wird durch übertriebenes Leben in der Vergangenheit oder Zukunft blockiert

Trauma: in der Kindheit wurde zuwenig Zeit in der Natur verbracht, Fluchtverhalten aufgrund schwerer Traumata, statt des natürlichen Rhythmus wurde ein künstlicher Rhythmus aufgezwungen

Körperfunktionen: Synchronisation der Meridiane, Einstimmung auf die kosmische Energie

Eingeschränkte Funktion: unterentwickelte meditative Fähigkeiten, die unfähig macht die eigene Kraft aufrechtzuerhalten und man so in das Leben anderer hineingezogen wird, die Welt durch die rosa Brille betrachten anstatt mit der Erde und dem Kosmos verbunden zu sein und der Realität ins Gesicht sehen

Die KopfChakren stehen mit der Entwicklung der spirituellen Sinne in Verbindung

  • Hellhören
  • Hellsehen
  • Hellwissen
  • Thelepathie
  • Hellfühlen
  • AstralReisen
  • Fernheilung
  • Synchronizität

Sie sind die „TelekommunikationsChakren“, weil sie uns mit unserem inneren Netzwerk verbinden. Vollständig entwickelt, können diese Sinne Mobiltelefone, Internet, Satelliten und Computer ersetzen. Dann sind wir immer zur richten Zeit am richtigen Ort. Synchron-Schicksal, so wie es Deepak Chopra nennt. Es sind die Chakren des Wassermannzeitalters, der neuen Zeit.

 

Lernaufgabe:

  • Verantwortung für das eigene Leben übernehmen
  • auf die kosmische Energie eingestimmt sein
  • kosmische Heilungsenergie zulassen
  • Heilkräfte entwickeln
  • sich der natürlichen Rhythmen des Kosmos immer mehr bewusst werden

 

Leitsatz: Ich erlaube mir, in meiner eigenen Kraft zu sein und zu bleiben. Ich stelle mich mühelos allen Herausforderungen auf meinem Weg, indem ich in Verbindung bin und bleibe.

Anzeichen bei Stress: sich nicht mehr spüren können, orientierungslos, hilflos fühlen, glauben man dreht durch, sich benebelt fühlen, unklar, neben der Spur fühlen

Das achte Chakra spielt bei der Überwindung von Krisen eine besondere Rolle. Es ist wichtig, zu lernen, in Zeiten der Stagnation oder in tiefen emotionalen Prozessen durch dieses Chakra sich mit den natürlichen Biorhythmen des Universums zu verbinden. So gewinnen wir wieder Zugang zu unseren telekommunikativen Fähigkeiten wie Intuition und Hellsichtigkeit.

Fragen:

  • wie siehst du Krisen?
  • was versäumst du, wenn du nicht zuhörst?
  • wenn du etwas in deinem Körper spürst, oder eine Vorahnung hast, was machst du damit?
    handelst du danach oder wartest du erst mal ab?
  • wie bist du noch im Widerstand?
  • welche Positiven Emotionalen Muster wendest du für dich an?

 

Spirituelle Krise

In der chinesischen Schrift steht dasselbe Schriftzeichen sowohl für Krise als auch für Gelegenheit. Aus dieser Perspektive ist eine Krise eine Gelegenheit für spirituelle Entwicklung. Eine Krise ist ein Eingriff des Universums, der das ganze Leben verändern kann. Es ist „kosmische Intervention“.

Eine Krise bricht über uns herein, um die Mechanismen unseres Egos zu umgehen. Wenn das Ego unser Wachstum untergräbt, kann eine Krise lebensrettend sein. Jede Krise führt zu Veränderungen, vorübergehend oder dauerhaft. Viele Menschen ändern nach einer Nahtoderfahrung grundsätzlich ihr Leben. Krisen haben viele Gesichter: Herzattacken, Unfälle, chronische Krankheiten, Operationen, Krebs, Schmerz, Tod, Lähmung, finanzielle Probleme, Ehebruch, Einbrüche, Bankrott, Unsicherheit in Bezug auf die Zukunft, Verluste und so weiter.

Krisen sind ein Versuch, alte Strukturen und Glaubenssysteme zu durchbrechen. Sie sind WachstumsChancen. Eine Krise ist die Einladung unseres höheren Selbst zu spiritueller Evolution und zu einer drastischen Wende im Denken und Fühlen.

 

Ego und Widerstand

Je grösser die Krise, desto grösser der Widerstand des Ego. Wo Widerstand herrscht, da ist Stagnation. Auf unserem Weg in die Spiritualität müssen wir intensiv an der Befreiung von Negativität, beschränkenden Überzeugungen und Missverständnissen arbeiten. Das Ego ist stark. Wenn Widerstand und somit das Ego bleibt, kann in Krisen dadurch tiefere Isolation und Selbstzerstörung erzeugt werden.

 

Teufelskreis „negativer“ Emotionen

Wenn wir uns erst einmal in ein Missverständnis verbissen haben, dann halten wir auch daran fest. Wir suchen nach Bestätigung für unsere Überzeugungen und biegen die Wahrheit notfalls zurecht, um sie passend zu machen. Unsere Angst kann solche Dimensionen annehmen, dass wir Angst vor der Angst bekommen. Diese kann die ursprüngliche Emotion, zum Beispiel eine Verletzung, völlig überdecken.

Beispiel: Eine junge Frau von Anfang Zwanzig wird nach zweijähriger Beziehung wegen einer anderen verlassen. Sie entwickelt eine Angst vor Zurückweisung. Darunter versteckt sich jedoch Wut und das Gefühl, ausgenutzt worden zu sein. Jetzt könnte sie eine Angst vor Verbindlichkeit entwickeln, die sich vielleicht schon zeigt, wenn sie jemandem begegnet, der ihr „nur“ sympathisch ist. Ein Teufelskreis hat begonnen und es ist schwer, herauszukommen, weil die darunterliegende Emotion nicht aufgelöst ist. Daraus entstehen dann Missverständnisse, stereotypes Verhalten und beschränkende Überzeugungen. Dieser Teufelskreis tritt am deutlichsten auf, wenn die ursprüngliche Emotion Wut, Verletzung oder Frustration ist. Häufig entwickelt sich neben der ursprünglichen Emotion noch eine sekundäre. Zum Beispiel wurde jemandem beigebracht, nicht über andere zu urteilen. Das ist jedoch unmöglich und führt zu Frustration und Ärger, weil wir nicht darum herumkommen, über andere zu urteilen. Dieser Mensch wird beginnen, sich selbst zu verurteilen, weil er nicht ohne Urteil auskommt. Dieser Kreislauf kann unendlich so weitergehen. Eine Krise kann das beenden und die Abwärtsspirale abbrechen.

 

In Leichtigkeit, Freude und Anmut wachsen 

Es ist möglich, ohne Krisen zu wachsen, wenn wir lernen, wie wir uns auf unser höheres Selbst einstimmen können. Es kostet ein wenig Mühe, um müheLOS zu leben. Yoga, QiGong, DuftQiGong, Meditation und Selbstbetrachtung sind Disziplinen, die uns auf die universellen Rhythmen einstimmen und die nötige Stille erzeugen, in der wir Zeichen empfangen können. Das ist besser, als auf die nächste Krise zu warten.

Schlüssel:

  • Geführte Meditationen
  • Wege finden, in die Stille zu gehen
  • Natur
  • spezielle oder mediale Beratungen, Couch aufsuchen
  • schreiben (einfach alles das kommt fliessen lassen und aufschreiben, das in den Sinn kommt)
  • Krise: alles aufschreiben, was das Leben verändert hat – Bewusstwerdung

 

In jeder Krise ist es wichtig, eine Bestandsaufnahme aller Missverständnisse und beschränkenden Konzepte zu machen, die wir mit uns herumschleppen, ohne dafür wirklich Verantwortung zu übernehmen.

 

Positive Emotionale Muster

Das Gegenteil des Weges der Krise ist das Positive Emotionale Muster (PEM). Liebe ist eines. Je mehr du dir gestattest, Liebe zu erleben, desto mehr kannst du sie mit anderen teilen, ohne selbst zu kurz zu kommen. Es ist sogar noch besser: je mehr du gibst, desto mehr wirst du empfangen. Das motiviert uns, mehr Liebe zu geben und neue, kreative Möglichkeiten zu finden, unsere Liebe zum Ausdruck zu bringen. Es ist eine endlose Nahrungskette. Wer das erst einmal verstanden hat, kann mehr und mehr Positive Emotionale Muster in seinem Leben erzeugen.

Wir können lernen, die Schönheit in allem und jedem um uns herum zu sehen und zu bestätigen.
Wir können uns dafür öffnen, Freude und bewussten achtsamen Genuss zu erfahren sowie andere zu begeistern und zu trösten.
Wir können unsere humorvolle Seite öffnen und weiter erforschen.
Wir können zu ExpertInnen darin werden, in anderen Gutes zu erkennen und ihnen darüber Komplimente zu machen.

All diese Dinge tragen zu unserer eigenen Heilung bei.

 

Stärkung des Weges

Beginne jeden Tag damit, dich auf deine Umgebung einzustimmen, auf die Schönheit, die Freude, die Freundlichkeit und die Liebe, die immer vorhanden ist. Öffne dein achtes Chakra. Sei offen dafür, jede Krise auf die darin enthaltenen neuen Möglichkeiten zu prüfen. Wenn du dich der kleinen Krisen in deinem Leben erst einmal bewusst wirst, dann kannst du die grösseren abwenden.

Jedes Mal, wenn du Widerstände in deinem Leben, Frustrationen, Ärger oder das unbestimmte Gefühl, dass etwas nicht stimmt, ernsthaft daraufhin überprüfst, ob deine natürliche Verbindung mit dem Kosmos geschwächt ist, beugst du grössere Herausforderungen vor.

In Kombination mit der Bereitschaft auf das Öffnen für das achte Chakra kannst du auf diese Weise grosse Veränderungen herbeiführen. Das achte Chakra verbindet dich mit dem höheren Selbst des Universums, dem kollektiven Bewusstsein der Erde, der nährenden Energie, die uns topfit hält. Welche Disziplin (Yoga, Duft QiGong, Meditation usw.) willst du ausprobieren und andwenden, um dich besser auf den Kosmos einzustimmen?

Ich erkenne in jeder Krise die Chance und das Gold darin. 

 

Quelle: Chakren im Wassermannzeitalter – Roy Martina