HerzChakra – Löwe

HerzChakra

Lichtsäule der Liebe

 

Sitz: im Brustkorb in Höhe des Herzens
freie Liebe zu sich selbst, Geben und Nehmen, Verletzlichkeit, tiefe Verbindung

Grundgefühl: freie Liebe zum Selbst, reine Liebe geben und empfangen
Gestörtes Grundgefühl: bedauern, Abhängigkeit, Traurigkeit, Verletztheit, Gleichgültigkeit, Einsamkeit, Angst vor Alleinsein, Angst verletzt zu werden, Angst verletzlich zu sein, Angst dem eigenen Herzen zu folgen, Angst vor Verrat und Betrug, Selbstmitleid, Vernachlässigung, Abneigung, Mitleid

Trauma: Unterbrechung tiefer, naher Beziehungen

Körperzone: Herz, Blutkreislauf

Eingeschränkte Funktion: Unfähigkeit Liebe zu erfahren, Unfähigkeit auf andere einzugehen, Unfähigkeit dass jeder seinen eigenen Schmerz tragt, Unfähigkeit zu vergeben und immer wieder neu und weiser anzufangen, Unfähigkeit zu erkennen dass Liebe zu spirituellem Wachstum führt, Klammern, Eifersucht, Lustfeindlichkeit, Unterdrückung des Selbst, Kommunikationsstörungen

 

Lernaufgabe:

  • lernen, sich selbst zu lieben, dann kann man auch andere lieben
  • lernen, dass die Projektionen, was man nicht möchte, genau das bringt, was man nicht möchte
  • in jeder Beziehung das EIGENE aufrecht erhalten
  • Verantwortung loslassen
  • erkennen, dass sich einlassen und Hingabe in einer Beziehung zu spirituellem Wachstum führen
  • in Fülle geben, auch wenn man nur wenig hat
  • Edelmut
  • Durchsetzungsvermögen
  • Zurückweisung akzeptieren
  • sich trauen, immer wieder das Risiko einzugehen, sein Herz anderen zu öffnen
  • die Angst vorm verletzt werden loslassen
  • den Mut, alle Gefühle im Moment mitzuteilen
  • erkennen, dass Liebe zu spirituellem Wachstum, Heilung und Akzeptanz führt
  • Mitgefühl anstatt Mitleid

 

Leitsatz: Ich liebe mich, so wie ich bin. Ich gebe und nehme mit Leichtigkeit.

Anzeichen bei Stress: klammern, Wut und Ärger, Habgier, Selbstsucht, mangelndes Durchsetzungsvermögen, übertriebener Selbstschutz, Tagträumerei, mangelnde Objektivität, ständige Suche nach etwas Besserem oder Schönerem, emotionale Instabilität, Zweifel, Stimmungsschwankungen

 

Fragen:

  • kann ich Mitgefühl von Mitleid unterscheiden?
  • wo verschliesse ich mein Herz? vor was habe ich dabei Angst?
  • wie ist die Liebe zu mir selbst? lebe ich sie?
  • kann ich für mich gesunde Grenzen setzen?
  • was bedeutet Sanftmut für mich? wie lebe ich das?
  • wo projiziere ich noch meine eigenen Ängste vor Verletzung?

Wenn wir uns in unserer Unvollkommenheit vollkommen angenommen haben, mit unseren lichten und dunklen Seiten, dann kann die Liebe zu unserem Selbst aufsteigen und die Grundlage bilden, sich selbst und andere frei zu lieben.

 

Nach dem Milz Chakra ist das Herz Chakra der nächste Schritt, um das Ego in reine Liebe zu transzendieren. Das Herz hat eine zentrale Position. Die meisten Menschen verbinden die Gefühle des höheren Selbst mit dem Herzbereich. Das Herz Chakra erzeugt Einheit. Das Herz ist der Ort, an dem Eros, Sex und Liebe in einer dauerhaften Verbindung miteinander verschmelzen. So wie unser Herz sauerstoffreiches Blut aus unseren Lungen in den restlichen Körper pumpt, fliesst die Energie, die wir vom Göttlichen empfangen, durch unser Herz Chakra, bevor es alle anderen Chakren und Systeme unseres Körpers versorgt.

Das Element ist Luft oder eine Kombination aus Wasser und Feuer. Es geht um die Erfahrung der Liebe, Verbundenheit, Vergebung, Harmonie, Wut, Verachtung, Verlassenheit, Traurigkeit, Bitterkeit, Einsamkeit, Bedauern, Egozentrik und des Mitgefühls. Das Bewusstsein konzentriert sich auf Liebe, Harmonie und Mitgefühl mit uns Selbst und unserem Handeln in der Welt.

 

Grundlage und Basis für Fruchtbarkeit

Das Herz will geliebt werden. Es ist bereit, Liebe zu geben und will wieder geliebt werden. Der Schmerz liegt darin, Liebe zu geben und zu erwarten, dass die gleiche Liebe zurückkommt. So läuft es in der Welt jedoch nicht. Der Schlüssel liegt darin, Verbindung und Verbindlichkeit zu öffnen, zusammen mit der Absicht, spirituell zu wachsen, dann können alle Hindernisse überleben und wir daraus ausgezeichnet entwickeln. Die Verbindung mit liebevoller Energie lässt alles wachsen und gedeihen und auf fruchtbarem Boden verbinden, vertrauen und heil sein.

Das Potenzial vom Herz Chakra hängt mit unserer Selbstliebe eng zusammen. Sie befähigt uns auf einer tieferen Ebene Liebe zu geben und zu empfangen. Mangelnde Selbstachtung stört die Wahrnehmung unseres Selbstwertes und der Liebenswertes. Die Intimität zu sich selbst ist dabei wesentlich. Aufrichtigkeit zu uns selbst und anderen darf dabei immer wieder überprüft werden.

Das Chakra lehrt uns das Geben und Nehmen, den Tanz zwischen Materie und Antimaterie, die tiefen Ebenen von Beziehungen, das Loslassen des Egos, Hingabe an das Höhere, die Erfahrung der bindenden Kraft der Liebe. Liebe und Anerkennung schaffen Heilkraft in der Selbstakzeptanz.

Liebe ist die Erkenntnis und Öffnung gegenüber dem, was bereits existiert.
Liebe wächst nicht oder entsteht, sie ist immer gegenwärtig.

 

Transformierende Brücke von Körper und Geist 

Das fünfte Chakra liegt in der Mitte der oberen und unteren Chakren. Es bildet eine Achse mit unserem höheren Bewusstsein zu höheren Frequenzen. Es bildet die Brücke zwischen Körper und Geist. Hier liegen die Kräfte unserer Blaupause. Wenn das Herz Chakra gestört ist, ist die Trennung von Körper und Geist vorhanden. Es geht darum, dies wieder in die Verbindung zu bringen, um das der Liebe zu sein. Jemanden ehrlich zu lieben bedeutet, sich selbst und den anderen so zu akzeptieren und wert zu schätzen, so wie man selbst und der andere ist. Der Schlüssel hierfür ist eine offene und ehrliche Kommunikation.

Liebe ist eine Verbindung. Es liegt in unserer Natur Konfrontation eher auszuweichen, anstatt diese zu suchen. Liebe ist eine Herausforderung. Wir brauchen daher ein starkes Herz Chakra, das heisst viel Achtung vor uns selbst. Klar sich selbst seiner Grenzen bewusst zu sein und diese zu leben. Wenn wir unsere Grenzen nicht kennen, verlieren wir unser Selbst.

 

Zentrum der Vergebung

Das Herz ist das Zentrum der Vergebung. Der Vergebung sich selbst gegenüber. Der Vergebung anderen gegenüber. Es ist der optimale Weg, um das Herz offen und in Harmonie zu erhalten.

Wir streben nach dem, was wir glauben, in unserer Kindheit versäumt oder vermisst zu haben. Wir hungern nach Aufmerksamkeit, Liebe, Anerkennung und Bestätigung. Unser Leben wird von der Angst vor Ablehnung bestimmt. Wir versuchen verzweifelt die Erwartungen der anderen zu erfüllen und vergessen dabei, unsere Grenzen zu setzen und unsere Wünsche rechtzeitig auszudrücken. Die damit verbundenen Emotionen sind: Angst vor Enttäuschung, zu hohe Erwartungen an andere, Naivität, zu grosse Begeisterungsfähigkeit, Misstrauen, Angst vor Betrug, vor Verbindung und Verbindlichkeit, vor dem Loslassen und vor Einsamkeit. Dadurch verwickeln wir uns in lieblose Beziehungen, die von Abhängigkeiten bestimmt sind.

Findest du dich darin wieder? Im Herz Chakra geht es nun darum, alle vorherigen Chakren zu durchleuchten und mit den damit verbundenen Emotionen in Frieden und in Vergebung zu gehen. Dann kann es in die nächste Stufe, einer tieferen Liebe zu sich selbst und anderen gehen.

Was braucht es?

  • Selbstwertgefühl
  • Gelassenheit
  • Selbstkontrolle
  • Reinheit
  • Selbstlosigkeit
  • Gleichgewicht
  • Genauigkeit

 

Mitgefühl und Mitleid

Mitgefühl stammt von der Ebene unseres höheren Selbst und lässt und dem anderen das geben, was es in diesem Moment wirklich braucht. Mitleid entspringt dem niederen Selbst und steht dem im Weg, was die Seele wirklich braucht.

Mitleid bietet uns in Form von Selbstmitleid die Möglichkeit, uns selbst zu bedauern, unseren Schwächen gegenüber nachsichtig zu sein und mit dem Gefühl „Ach, ich Armer“! in ein Loch zu fallen. Selbstmitleid verstärkt unser Gefühl in der Opferrolle zu sein, anstatt uns zu helfen, unsere Herausforderungen als Chance zu betrachten. In unserem Energiekörper erscheint Mitleid, wie ein Sirup der aus unserem Herzen tropft, die sich spiralförmig nach unten bewegt und letztendlich unsere Emotionen und auch das Seelenbewusstsein nach unten zieht.

Mitgefühl hingegen lässt uns in die reine Flamme des Herzens eintauchen, um andere aufzurichten, sodass sie ihr volles Potenzial erkennen können. Mitgefühl unterstützt den Prozess der Vervollkommmnung der Seele. Mitgefühl lässt keinen, der verletzt ist, dort zurück, wo es ihn findet. Mitgefühl lässt den anderen seine Lektionen lernen und daran wachsen und ist da.

Mitleid kann anstatt unterstützend, auch anmassend oder erstickend wirken. Wir können eine Blume nicht zum Blühen zwingen, indem wir ihre Blütenblätter auseinander drücken oder giessen, bis sie ertrinkt. Wir können jedoch sicher stellen, dass sie genug Luft, Wasser, Sonnenlicht und Nahrung bekommt – eben genau das richtige Umfeld und die richtigen Nährstoffe. Dann können wir nur noch loslassen und es der Blume überlassen, sich gemäss ihrem eigenen inneren Zeitplan und ihrer inneren Kraft zu entfalten. Genau das Gleiche gilt auch für die Seelen, die unserer Fürsorge unterstehen.

 

Genuss von Vielfalt

Das was wir lernen können, ist es zu geniessen, wie unterschiedlich die Menschen sind. Allen, sich selbst und den anderen, Raum zu geben, der zu sein, wer man wirklich ist. Vielfalt lässt uns wachsen und entwickeln. Das Leben bringt uns immer mit,  den Menschen in Begegnung und Berührung, die wir brauchen. So sind Rumis Worte: „Sei dankbar für jeden, der kommt, denn jeder wurde euch von oben als Führer geschickt.“

Kurzfristig betrachtet, mag es einfacher erscheinen, eine Situation zu ignorieren, gegen sie zu rebellieren oder davonzulaufen. Doch langfristig betrachtet stimmt dies nicht.

 

Mein Herz ist offen und fliesst frei. Ich empfinde Liebe für mich, andere und alles was ist.

 

Quelle: Chakren im Wassermannzeitalter – Roy Martina, Chakren – Elizabeth Clare Prophet