Begegnung mit der inneren Weisen

Heute möchte ich mit dir meine Erfahrungen mit der Begegnung meiner inneren Weisen teilen. Die Weise, die uns so sanft, liebevoll und aus der Tiefe des AllWissenden führt und leitet.

Es ist ein wunderschöner Sonnentag. Donnerstag. Freundinnen sind zum Frühstück bei mir eingeladen. Wir haben den Luxus ZEIT. Zeit, gemeinsam zu sein. Zeit, uns auszutauschen, zu stärken, zu nähren und im Kreis des Weiblichen uns mit unserer Urkraft zu verbinden. Wir lachen gemeinsam. Jeder erzählt von seinen Erfahrungen, die er gemacht hat. Auch ich berichte von meiner „Auszeit“, von der ich gerade reich beschenkt nach Hause gekommen bin. Eine Reise wieder tiefer zu mir Selbst. Eine Reise im Innen und im Aussen.

Der Vormittag ist befruchtend, bereichernd, beseelend und bestärkend. Es tut so gut, gemeinsam zu sein.

Als ich dann wieder alleine bin, berührt mich plötzlich eine tiefe Demut und Achtung. Zuerst kann ich es nicht einordnen. Dann wird mir klar, um was es geht. Es berührt mich zutiefst, dass zwei meiner Freundinnen, die mehr Erdenjahre haben als ich, eine solche Achtung und Wertschätzung meinen Erfahrungen mir gegenüber gebracht haben. Es bringt Tränen in meine Augen, zu fühlen, dass sie, obwohl sie mehr Lebenserfahrung haben, meine Informationen und Erzählungen so wertschätzend und achtend entgegennehmen. Und genau in diesem Moment erfühle ich, dass es zugleich meine eigenen inneren Anteile sind, vor denen ich solch eine Demut habe. Die Anteile meiner inneren Weisen, die ich so lange abgelehnt habe, ignoriert habe, weggesperrt hatte und nicht hören wollte. So lange habe ich im Aussen gesucht und dem viel mehr Bedeutung und Achtung gegeben, als mir, meinem Inneren selbst.

Ich erkenne und fühle, wie wertvoll diese weiblichen  Verbindungen sind. Welch ein Geschenk. Welch eine Gnade. Beseelt, voller Achtung und Anerkennung fühle ich die feinen Schwingungen und Rufe meiner inneren Weisen. Die mir durch das Aussen so deutlich gespiegelt werden. Endlich kann ich sie hören. Endlich kann ich sie fühlen und ihr die Achtung geben. Die Achtung, dass sie mich im Fluss des Lebens führt. Ich werde ruhig. Denn ich fühle, dass alles seine Zeit hat und ich eingebettet bin, im grossen Ganzen. Alles hat seine Ordnung. Alles hat seinen Fluss.